Weltweite Maschinensicherheit bei Sapa AS


Das Unternehmen

Die Sapa AS mit Hauptsitz in Oslo, ist weltweit anerkannter Marktführer in der Herstellung von Aluminium-Lösungen. Das Unternehmen beschäftigt in mehr als 40 Ländern rund 23.500 Mitarbeiter.

Sapa hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch innovative Alu-Lösungen die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Der Einsatz ist vielfältig, so zum Beispiel in Gebäuden (Fassaden, Türen und Fenster), Maschinen, Fahrzeugen oder anderen Applikationen weltweit. Die Kunden nutzen den innovativen Alu-Rohrleitungsbau beispielsweise auch für den Transfer von Hitze, flüssigen oder gasförmigen Stoffen.

Ein hoher Automatisierungsgrad in der Herstellung der Produkte ermöglicht es Sapa, den finanziellen Erwartungen der Kunden zu entsprechen. Das Unternehmen steht weltweit für Qualität und Sicherheit, verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.

Auswahlkriterien

Die Aluminiumprofilgeschäfte von Norsk Hydro und Orkla ASA wurden 2013 als Joint Venture zu Sapa zusammengelegt. Dadurch stand das skandinavische Unternehmen vor einer Herausforderung. Es agierte sehr pragmatisch, um zu einer weltweiten Einheit zu verschmelzen. Der partnerschaftliche Umgang mit den Mitarbeitern und deren Situation wurde vorrangig berücksichtigt.

Als strategische Ergänzung zum Thema Sicherheit plante Sapa Maßnahmen, um eine einheitlich hohe Maschinensicherheit zu erreichen. Entsprechende Qualitätsstandards sollten dokumentiert werden. Dazu suchte das Unternehmen einen Spezialisten, der mit den regionalen Anforderungen im Bereich der Sicherheit von Maschinen weltweit vertraut ist. Die Erfahrungen im Bereich der Aluminiumstrangpressanlagen waren für die Auswahl der CE-CON mit ausschlaggebend.

Erland SØRPEBØL, Asset Ingenieur für Betriebssicherheit:

„Wir brauchten einen Partner, der uns in allen Fragen rund um die CE-Kennzeichnung und dem damit verbundenen Zertifizierungsverfahren europaweit unterstützen konnte. Jemand, der unsere Mitarbeiter partnerschaftlich bei der Umsetzung aller geforderten Maßnahmen begleitet. Die CE-CON ist für uns der geeignete Partner, da uns das Team in allen Phasen als Ratgeber zur Seite steht, so dass wir das komplexe Thema mit einer gewissen Leichtigkeit bewältigen.“

Erfolgsfaktoren

Für Sapa ist es wichtig, in ganz Europa ein sicheres Betreiben der Maschinen zu gewährleisten und höchsten Sicherheitsstandards zu entsprechen. Die Mitarbeiter wurden von den CE-CON Spezialisten in die einzelnen Projektschritte von Anfang an mit einbezogen. Die Lösungen und Konzepte, die im Team verabschiedet werden, sichern Akzeptanz und Motivation. Gleichzeitig entsprechen sie den aktuellen rechtlichen Anforderungen. Damit ist langfristig der Erfolg aus der Beratung und der damit verbundenen Maßnahmen gesichert.

Ein weiterer Grund, sich für eine Zusammenarbeit mit CE-CON zu entscheiden, waren die jahrelangen Erfahrungen im Bereich Maschinensicherheit. So konnte das Projekt zügig gestartet und durchgeführt werden. Erprobte Methoden aus der Academy der CE-CON brachten nachhaltigen Erfolg bei den Trainings als auch Spaß und Freude bei den Teilnehmern.

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Das komplexe Thema wurde in folgende Schritte unterteilt und somit leichter gemacht:

  • Training der Sapa-Mitarbeiter
  • Aufnahme der Risiken vor Ort
  • Durchführen der Risikobeurteilung
  • Erstellen und Versenden der Dokumentation
  • Zielführendes Besprechen der Maßnahmen
  • Freigabe durch die Sapa-Projektmanager und
  • Umsetzen der Maßnahmen durch die Sapa-Mitarbeiter

Abschließend erfolgte die Überprüfung der durchgeführten Maßnahmen durch die CE-CON, um die Übereinstimmung mit den Forderungen aus der Risikobeurteilung zu bestätigen.

Die richtige Lösung

Bei der Durchführung der Maßnahmen wurden nicht nur die einzelnen Projektabschnitte bis zur Zertifizierung erfolgreich durchgeführt, sondern auch Standards geschaffen. Nahezu gleich bleibende Prozesse wurden auf andere Unternehmenseinheiten übertragen, einheitliche Sicherheitsstandards eingeführt. Die CE-CON nutzte unterstützend die Risikobeurteilung Software CLEVER, was den Aufwand des Prozesses erheblich reduzierte.

Nicht zuletzt machten umfangreiche Hilfsmaterialien und Vorlagen alle Arbeitsschritte transparent und verständlich. Ein komplexes Thema wurde ganzheitlich gelöst. Die Sapa-Mitarbeiter wissen heute, was zu tun ist, wenn es um Sicherheit und Risiken ihrer Maschinen und Anlagen geht. Die Maßnahmen der Risikobeurteilung gewähren ihnen Schutz in ihrem Arbeitsalltag und machen ihre Welt sicherer und klarer.

Innerhalb von zwei Jahren wurden in mehreren Unternehmenseinheiten Europas Sicherheitskonzepte und Abschaltmatrixen als Grundlage für technische Umbauten der Produktionsanlagen erstellt. Zahlreiche Mitarbeiter von Sapa Iberia und Sapa Europa wurden umfassend zum Thema CE und Umbau von den Maschinen geschult. Ebenfalls erfolgte eine sicherheitstechnische Beurteilung von zwei Strangpressanlagen inklusive Verifizierung des LOTO-Prozesses (Lockout/Tagout).

Die CE-CON sorgt dafür, dass Sicherheit mehr als nur ein Zertifikat ist: Es ist ein Versprechen.

Erland SØRPEBØL:

„Wir haben eine moderne Unternehmenskultur. Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist uns ebenso wichtig wie ihre Gesundheit und die Freude bei der Arbeit. Daher suchten wir einen Partner, der sowohl die fachliche als auch die soziale Kompetenz mitbringt, uns bei der Risikobeurteilung zu begleiten. Unsere Mitarbeiter sollen nach getaner Arbeit genauso gesund heimkehren wie sie die Arbeit angetreten haben. Denn das Wohl und die Sicherheit unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen.“